SPD Stadtfraktion: "Was für ein Schwachsinn!"

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"Wer diesen Schwachsinn zu verantworten hat, der muss seinen Verstand vorher abgeschaltet haben!" Mit diesen scharfen Worten kritisiert die SPD-Stadtverordnetenfraktion die Markierungsnägel in der Abbiegung Friedrichstraße in Richtung Nonnengasse. Diese 3 Zentimeter hohen Markierungsnägel seien in einem derart kurzen Abstand (ca. 20 Zentimeter) verlegt worden, dass sie eine absolute Gefahr darstellen. Für Geh- und Sehbehinderte, die ohnehin in der Friedrichstraße einen schweren Stand hätten, wurde ein weiteres, schwer zu überwindendes Hindernis, geschaffen, so Fraktionssprecher Tritschler.

Aber auch für nicht Behinderten, insbesondere für Ältere, wurden regelrechte "Stolperfallen" errichtet. Da die Friedrichstraße weiterhin für den Autoverkehr offen ist, müssten sich die Fußgänger auf diesen konzentrieren. Deshalb wird in dieser Abbiegung der Blick der Passanten in erster Linie dem Verkehr gelten und weniger der Markierung. Wie sich diese Nagelkette bei Schnee auswirke, daran hatte wohl auch keiner gedacht.

Wenn schon die Umwidmung der Friedrichstraße in eine Tempo-20-Zone eine Markierung zum Straßenverlauf vorschreiben sollte, dann hätten sich die Verantwortlichen eine gefahrlosere Variante ausdenken sollen. Wer vorher denkt, hat es nicht nur einfacher, sondern spart auch Kosten, denn jetzt müsse nachgearbeitet werden, was weitere Kosten verursache.

Entweder werden die Abstände der Markierungsnägel in der Laufpassage zur Stadtpfarrkirche vergrößert oder es wird eine andere Markierung installiert, so die Forderung der SPD-Stadtverordnetenfraktion. Diese enge Aneinanderreihung von Markierungsnägeln könne so jedenfalls nicht bleiben.

 
 

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