Lärm macht krank!

Stadtteil

Unseren Bürger/innen die an verkehrsreichen Straßen, wie der Leipziger, der Niesiger Straße, der Mackenrodtstraße und dem Fuldaer Weg wohnen, muss ein gesundes Wohnen und Leben möglich sein. Seit vielen Jahren setzen wir uns in der Stadtverordnetenversammlung und beim Magistrat mit vielen Initiativen dafür ein.

Unser jüngster ist der Antrag zum Haushalt 2015 für eine 2. Röhre oder die Aufweitung der Unterführung der Hermann-Muth-Straße unter der Bahnstrecke. Dies ist Kernstück zur Entwicklung eines Schwerlastverkehrskonzeptes für Fulda. Dieses Vorhaben wurde von Magistrat und Mehrheitsfraktion zunächst „auf Eis“ gelegt, obwohl beim Straßenbau alle notwendigen Vorbereitungen für eine zweistreifige Unterführung geschaffen wurden. Grund sei die fehlende Finanzierung in Höhe von etwa 1,5 Mio. So werden die LKW insbesondere zur Papierfabrik, die die Röhre meiden, weiter Wohnstraßen verlärmen. 

Die SPD-Fraktion hält die Entwicklung eines Verkehrsleitsystems für dringend erforderlich. Der Schwerlastverkehr muss so geleitet werden, dass Wohngebiete umfahren werden. Betriebe mit starkem insbesondere nächtlichem LKW-Verkehr gehören in Autobahnnähe und nicht in den Industriepark Fulda – West. 

Aber auch die Bahn muss den Lärm reduzieren. Unerträglich laut sind vor Allem die alten Güterwagen. Wir wollen, dass alle vom Lärm betroffenen Gemeinden gemeinsam gegen diese Belastung vorgehen. Im Zuge der Antragsberatung wurde klar, dass die DB zurzeit schalltechnische Berechnungen durchführt. Unser Antrag „Interkommunale Zusammenarbeit zur Lärmreduzierung auf der Schiene“ geht einher mit dieser großangelegten Untersuchung zur Lärmemission durch den Zugverkehr auch bei uns. Ende November sollen Ergebnisse vorliegen. Spätestens im Frühjahr 2015 soll die Öffentlichkeit diese Ergebnisse erfahren. Dann müssen daraus Konsequenzen für die gebeutelte Bürgerschaft gezogen werden. 

Wir bleiben am Ball!

 
 

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