FULDA, 03.06.2010. Nachdem sich nun auch der Kleingartenverein "Neue Heimat" zu Wort gemeldet hat, bekräftigt die SPD Fulda-Nord ihre Kritik an der geplanten Erschließung des Hochschulparkhauses in der ehemaligen Itra-Halle und unterstreicht zwei bereits bekannte zentrale Forderungen.
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Nun hat sich auch der Kleingartenverein "Neue Heimat" zur geplanten Erschließung des neuen Hochschulparkhauses zu Wort gemeldet. "Verwundert" sei man über die Aussage des Hochschulpräsidenten Khakzar, er hätte mit dem Kleingartenverein gesprochen und dort hätte es keine Bedenken in Bezug auf die geplante Erschließung gegeben. Die SPD äußerte bereits Ende Februar 2010 ihre Befürchtung, dass der Kleingartenverein durch die geplante Erschließung seiner Parkmöglichkeiten beraubt werde.
Der Kleingartenverein "Neue Heimat" habe sowohl auf einer Informationsveranstaltung für die Anlieger Ende Januar seine Bedenken geäußert, als auch in einem Schreiben Ende April diese gegenüber dem Magistrat der Stadt Fulda bekräftigt. Der Magistrat sah offensichtlich dennoch keinen Anlass, sich mit den Kleingärtnern auseinanderzusetzen.
Vor diesem Hintergrund bekräftigt die SPD Fulda-Nord ihre Forderungen. "Erstens muss eine Lösung für das entstehende Parkproblem für die Kleingärtner gefunden werden. Beispielsweise durch den Bau eines hinreichend großen Parkplatzes auf der Wiese neben der Kleingartenanlage", so Sebastian Dickhut für die SPD im Fuldaer Norden.
Und weiter: "Zweitens bleiben wir bei unserer bereits im April 2010 formulierten Forderung, dass das gesamte Quartier um die Hochschule eine Parkraumzone werden muss. Da gehören Parkautomaten hin. Und die Anwohner können sich kostengünstig einen Anwohnerparkausweis zulegen." Nur so könne die jetzt schon angespannte Parkplatzsituation für die Anwohner zumindest teilweise entschärft werden, zumal nicht abschätzbar ist, ob das neue Hochschulparkhaus von den Studenten akzeptiert wird. "Wenn das Parken im neuen Hochschulparkhaus kostenpflichtig sein sollte, so müssen die Parkgebühren im Quartier deutlich darüber liegen", so Dickhut weiter.
Da diese Maßnahmen nötig seien, um dem Wunsch der Hochschule nach einem autofreien Campus gerecht zu werden, hat aus Sicht der Sozialdemokraten im Fuldaer Norden das Land die vollständigen Kosten dieser Maßnahmen zu übernehmen. "Wünsch Dir was auf Kosten der Stadt, auf Kosten der Anwohner und auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger, die dort einen Kleingarten haben – das tragen wir Sozialdemokraten nicht mit!"
Zudem weist die SPD Fulda-Nord darauf hin, dass der Bauausschuss Anfang Februar 2010 lediglich über die aktuellen Planungen "in Kenntnis" gesetzt wurde. Viele offene Fragen seien in dieser Sitzung nicht geklärt worden.
- Die Pressemitteilung des Kleingartenvereins "Neue Heimat" finden Sie beispielsweise bei fuldainfo.
