„Gesundheitspolitik am Scheideweg“
am Dienstag, 1. Juni 2010 um 19.00 Uhr,
in der Hochschule Fulda, Marquardstraße 35,
Gebäude P, Raum P 217,
Allgemein
Als sachkundiger Referent steht uns Prof. Dr. Hans-Ulrich Deppe, emeritierter Professor für Medizinische Soziologie im Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, zur Verfügung. Der international renommierte Experte für politische Ökonomie des Gesundheitswesens gilt als einer der Vordenker für eine solidarische Gesundheitspolitik.
Die öffentliche Gesundheitsversorgung gehört zu den wichtigsten Errungenschaften des Sozialstaats. Sie ist aber im Zuge der Sozialstaatsreformen zunehmend in den Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung geraten.
Dabei scheinen sich zwei grundlegende Positionen abzuzeichnen: Die einen wollen die "Eigenverantwortung" des Einzelnen "stärken", andere hingegen sehen in den neueren Entwicklungen eine Gefahr für die solidarische Gesundheitsversorgung.
- Welche Folgen hat die zunehmende Ökonomisierung des Gesundheitswesens?
- Ist die Entwicklung hin zur Zwei-Klassen-Medizin noch aufzuhalten?
- Welche Lösungsansätze gibt es zum Finanzproblem der gesetzlichen Krankenkassen?
- Welche Konzepte hat Schwarz-Gelb? Welche Alternativen gibt es?
Im Anschluss an den Vortrag ist eine offene Diskussion vorgesehen.
