Die Landtagsabgeordnete Sabine Waschke (Neuhof) fordert Minister Dieter Posch auf, die Bundesstraße 87n Fulda – Meiningen nicht wie geplant zu bauen; sinnvoll wäre es, die Bürgerinnen und Bürger durch Ortsumgehungen an der Rhönquerung vor Autoabgase und Lärm zu schützen. Als Begründung verweist Waschke auf den geplanten Ausbau der Bundesstraße zwischen Olpe und Hattenbach (Nordhessen), der aus Kostengründen nicht mehr verwirklicht wird.
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Minister Dieter Posch hatte als Grund für diese Entscheidung erklärt: "Wir können nicht alles machen, was wünschenswert ist. Wir müssen vernünftig mit den Steuergeldern umgehen." Das trifft nach Meinung von Waschke auch auf den geplanten Ausbau der B87n zu.
Posch setzte bei seinen Planungen unter anderem auf den Bau von Ortsumgehungen. Unterstützung erhält er vom Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, der seine Überlegungen ausdrücklich begrüßt. Die Regierungsparteien von CDU und FDP in Wiesbaden sollten nun umdenken, meint Waschke. Was für den Ausbau der Bundestraße Olpe/Hattenbach gelte, müsse auch für die B87n Anwendung finden. Die CDU sagte bisher - Ortsumgehungen würden nur in Verbindung mit dem Ausbau der B87n realisiert.
Nachdem bekannt sei, dass eine Nutzungsbeschränkung für den Schwerlastverkehr auf der B87n bloßes Wunschdenken und Wahlkampfgetöse der CDU und FDP gewesen sei, fordert Waschke jetzt, die Planungen und den Bau der B87n einzustellen, weil auch hier vernünftig mit Steuergeldern zum Wohl der Menschen im Biosphärenreservat umgegangen werden müsse.
