Minister Dieter Posch hat auf Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Waschke (Neuhof) nach dem Sachstand der Verhandlungen über den Ausbau der B87n deutlich erklärt, dass es eine vor der letzten Landtagswahl von Dr. Walter Arnold (CDU) und Jürgen Lenders (FDP) in Aussicht gestellte Nutzungsbeschränkung der B87n nicht geben wird.
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Nach Gesprächen des Ministers in Berlin zur Änderung der Bundesrechtslage im Sinne von Arnold und Lenders teilte Posch das Scheitern seiner Bemühungen mit.
Die Ankündigung von Arnold und Lenders, die geplante Bundesstraße Fulda-Meiningen für Lastwagen über zwölf Tonnen im Durchgangsverkehr sperren zu lassen, war also reines Wahlkampfgetöse, meint Waschke.
Die Straße so klein bauen zu lassen, dass sie für den überregionalen Verkehr unatraktiv wird, ist für Waschke schon immer Arnolds und Lenders bloßes Wunschdenken gewesen, denn die öffentlich vorgestellten Planungen der B87n haben bereits vor der Landtagswahl ihre Überlegungen als Scheinargumentation entlarvt. Für Waschke ist es nie der Wille von Arnold und Lenders gewesen, die Straße angepasst zu bauen, sonst hätten die Herren von CDU und FDP in der Regierungsverantwortung so planen können. Stattdessen sei die Straße von vornherein so konzipiert worden, dass sie den überregionalen Verkehr zukünftig aufnehmen wird. Verkehrsprognosen rechnen mit 15.000 Fahrzeugen täglich – vorrangig Fern- und Schwerlastverkehr.
Die Anwohner werden nach dem Ausbau der B 87n die von Arnold und Lenders gewollten enormen Belastungen durch den Schwerlastverkehr zu tragen haben.
